Vom 20. - 23. November bearbeiteten die 7. Klassen das Projekt Afrika. Die Frage, mit der sich die Schüler beschäftigten, lautete "Zerstört unser Konsum das Leben in Afrika?"

Der Rohstoff Coltan, der in Handys verarbeitet wird, wird unter schlechten Bedingungen von den Arbeitern aus der Erde geschürft. Die Arbeiter jagen Tiere, da sie zu wenig Nahrung haben, der Wald wird gerodet, weshalb der Boden der  Erosion ausgesetzt ist, Flüsse müssen umgeleitet werden und das Wasser wird verschmutzt. Eine Alternative wäre es, statt eines normalen Handys ein 'Fairphone' zu kaufen, welches, wie der Name es sagt, unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wird und für welches die Arbeiter einen gerechten Lohn bekommen. Wenn sein Handy kaputt geht, kann man es außerdem reparieren oder recyceln lassen.

Am zweiten Projekttag behandelten die Schüler das Thema Schokolade. Der Kakaobaum wächst an der Elfenbeinküste und in Nigeria. Die Plantagenarbeiter arbeiten sehr hart und bekommen nur wenig Geld. Wegen der Geldnot müssen oftmals auch Kinder arbeiten. Auf den Plantagen werden die Kinder hart bestraft und nicht fair bezahlt. Sie können nicht in die Schule gehen und ohne Bildung werden sie und ihre Familien in dem Teufelskreis gefangen bleiben und auch ihre Kinder werden auf den Plantagen arbeiten müssen.

Eine Möglichkeit, den Familien zu helfen, ist, Geld an Hilfsorganisationen zu spenden oder eine Patenschaft zu beginnen.

Beim Einkaufen sollte man darauf achten, Schokolade/Kakaoprodukte nur noch mit Siegeln zu kaufen, wie zum Beispiel dem 'UTZ certified Kakao'- oder dem 'Fairtrade'-Siegel.