Am 17. November gestaltete der Jahrgang der 10. einen Projekttag im Rahmen des Geschichtsunterrichts unter dem Thema:

„Jeder auf seine Weise und jede an ihrer Stelle“ (Joachim Gauck)

Wege des Einzelnen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und seine Bedeutung für unsere Demokratie heute.

Bevor sich alle mit ihren Teams in die bereits ausgewählte Arbeit stürzten, trafen wir uns, um gemeinsam in den Projekttag zu starten. Nach einer kleinen Einführung in das Themengebiet, sollte es dann auch schon losgehen: Über drei Blöcke wurden Quellen gelesen, Inhalte zusammengefasst, Ideen ausgetauscht und schließlich das Ergebnis zur Präsentation aufgearbeitet. Dabei beobachteten und berieten uns die Fachlehrer bei unserem Arbeitsablauf. Anders als im normalen Schulunterricht, durften wir uns jedoch die Arbeit und die Zeit selbst einteilen. Vier der Teams führten ein Planspiel durch, um anhand von Charakteren aus dem Widerstand über ein Programm für die Neuordnung Deutschlands nach dem Ende des Nationalsozialismus zu beraten.

Fest stand: Zum vierten Block musste das Ergebnis fertiggestellt sein, um es dann den anderen Teams zu präsentieren. Dies taten wir in Form eines Gallery Walks im Atrium, bei dem wir uns die Ausarbeitung vieler verschiedener Inhalte in Ruhe anschauen konnten. Nach der Ausstellung vieler sehenswerter Plakate, sowie anderer kreativer Ideen, führten wir zusammen mit den Fachlehrern eine Feedback-Runde durch, um den Tag und die Ausarbeitung der interessanten Themen noch einmal Revue passieren zu lassen. Die eigenständige Erarbeitung zu unserem Projekt führte an diesem Tag zu einem erfolgreichen Ausgang.

Ellen Radke