Nach unserer Ankunft in Oranienburg, wo das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936 erbaut worden ist und sich heute die Gedenkstätte befindet, wurden wir von einem Mitarbeiter der Gedenkstätte über das Gelände geführt. Dabei begannen wir bei einem zerfallenen Haus, von dem uns gesagt wurde, dass es früher Funkzentrale gewesen ist. Für damalige Verhältnisse war dies sehr modern, heute ist eine Renovierung und Erhaltung des Gebäudes nicht mehr möglich. Insgesamt war das Lager Sachsenhausen für damalige Verhältnisse modern gebaut. Wir gingen durch den Museumsteil der Gedenkstätte, in der uns einige Persönlichkeiten – Täter und Opfer – vorgestellt wurden. Danach gingen wir durch das Haupttor und betraten erst den Appellplatz, später auch die Baracken, in denen die Häftlinge leben mussten und erfuhren etwas über den Tagesablauf im Konzentrationslager. Anschließend konnten wir uns in kleinen Gruppen mit einzelnen Aspekten der Geschichte des Lagers beschäftigen (z. B. mit der Herkunft der Häftlinge und mit medizinischen Versuchen, die an Häftlingen vorgenommen wurden). Abschließend haben wir noch das ehemalige Pathologische Institut und den Sezierraum besichtigt. Auch die ehemalige Leichenhalle durften wir betreten, was ein unheimlicher und gleichzeitig eindrücklicher Abschluss des Projekttages war.

M. Kaluscha

Fotos: Finn Scheminski, Arne Stange

Hier haben die Schüler keine neue Sprache gelernt, sondern das Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) war am 15. Mai im Wahlpflichtkurs Biologie/Chemie der Klassenstufe 9 zu Gast, um über die Problematik der Belastung der Ostsee mit Phosphor und Möglichkeiten der Entlastung zu informieren.  Die Ostsee als Ökosystem und ihre Gefährdung stehen aktuell thematisch im Mittelpunkt des Wahlpflichtunterrichtes. Dabei ergab sich die Gelegenheit, die allgemeinen Aspekte dieses Themas durch einen Gastvortrag zu vertiefen bzw. speziell auf ein konkretes Problem einzugehen.

Frau Dr. Bitschofsky vom IOW konnte sehr anschaulich und auch praktikabel dieses Thema vermitteln, so dass die Schülerinnen und Schüler über die vielfältige Belastung der Ostsee durch Phosphor erfuhren, aber auch Möglichkeiten der Regulation bzw. der Verminderung des Phosphoreintrages kennenlernten, u.a. das von verschiedenen Institutionen erarbeitete integrierte Phosphor- und Wasserressourcenmangement (PhosWaM).

 Für diesen kurzweiligen und interessanten  Nachmittagsunterricht bedanken sich die Schülerinnen und Schüler des Kurses und Herr Krüger bei Frau Dr. Bitschofsky!

 

Nach vielen interessanten und ereignisreichen Treffen, stand nun die Abschlussfahrt des Erasmusprojektes nach Frankreich an.

Am 8. April 2018 stiegen wir, elf Schüler des Richard-Wossidlo-Gymnasiums mit Frau Voll und Frau Spiegelberg, in den Zug. Nach 13 Stunden Fahrt kamen wir in Tourcoing an. Die Stadt liegt im Nordosten Frankreichs, nahe an der Grenze zu Belgien. 
Nach dem ersten gemütlichen Abend in unseren Gastfamilien trafen sich alle Schüler des Projektes am Montag in der Schule „Marie Noël“. Nach einer Führung innerhalb der Schule begann die Ralley in Tourcoing, um die Stadt besser kennenzulernen. Gemeinsam beendeten wir den ersten Tag im Rathaus, wo wir den Bürgermeister trafen.
Am Dienstag kamen wir nach einer lauten und temperamentvollen Busfahrt in Brügge, einer belgischen Stadt an. Dieser von alten Bauwerken und Kanälen geprägte Ort faszinierte uns alle und wird uns als schöner gemeinsamer Tag mit tollem Wetter in Erinnerung bleiben.
Die zwei darauffolgenden Tage verbrachten wir überwiegend in der Schule.  Hier drehte  sich alles  um das große Thema: „Inclusion – together we make a difference“. Ausgerüstet mit Rollstühlen und Blindenstöcken arbeiteten wir gemeinsam an verschiedenen Projekten. Zwei Vertreter jedes Landes fuhren mit den französischen Lehrerinnen in ein Tonstudio, um die Geschichte „Four Little Corners“ als Hörbuch in der jeweiligen Muttersprache aufzuzeichnen. Diese Projektphase beendeten wir am Donnerstag mit einer Teerunde und selbstgemachten Crêpes. Am Mittwoch fuhren wir zusätzlich nach Croix in die Villa Cavroix, die uns mit ihrer Innen- und Außeneinrichtung im Bauhausstil faszinierte.
Der letzte Tag nahte. Am Freitag trafen wir uns alle in Lille, der nächstgelegenen größeren Stadt. Hier erlebten wir vor dem Mittagessen eine Stadtrundfahrt mit dem Bus und danach einen freien Nachmittag in Lille. Am Abend kamen die ersten Abschiedsstimmungen in unsere Köpfe. Wir trafen uns alle zum Abschluss in der Schule, erhielten unsere Zertifikate und feierten. Es war der Abend, an dem sich alle zum letzten Mal sahen und an dem dieses Erasmusprojekt endete.
Der Abreisetag verlief von Anfang an turbulent. Wir standen alle versammelt mit unseren Gastfamilien auf dem Bahnhof, als die Durchsage kam, dass unser Zug ausfällt. Der Abschied war dementsprechend kurz, aber trotzdem bleibt er uns fest in Erinnerung. Wir fuhren in Taxis nach Brüssel, wo wir glücklicherweise unseren Anschlusszug schafften.

Um 21:21 Uhr kamen wir alle glücklich und erschöpft auf dem Ribnitzer Bahnhof an, verabschiedeten uns voneinander und fuhren mit neuen Erfahrungen und Erinnerungen aus unserer gemeinsamen Woche in Frankreich nach Hause.

Carolin von Klitzing

Nach 3 Wochen Bearbeitungszeit haben die Schülerinnen und Schüler der 8/1 heute ihre Arbeitsergebnisse in Form einer Gerichtsverhandlung präsentiert und somit die historische Problemfrage, ob Napoleon als Beender oder Vollender der französischen Revolution gesehen werden kann, für sich in besonderer Weise beantwortet.

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern und Sponsoren,

 

am 30.05.2018 veranstaltet unsere Schulgemeinschaft von 11:35 Uhr – 15:15 Uhr einen Spendenlauf, an dem die Schüler der Jahrgangsstufen 7 – 11 teilnehmen. Der WPU Kurs „Schule International“ organisiert diesen Lauf.

Die Einnahmen unterstützen zu 50% ein Schulprojekt des abacus e.V. Rostock in Malawi, Afrika. Die andere Hälfte leistet einen Beitrag zur Finanzierung des diesjährigen Schulfestes.

Der Lauf findet auf unserem Schulgelände statt. Die 7. – 9. Klassen laufen im 3. Block und die Schüler der 10. und 11. Klassen laufen im 4. Block.  Am Anfang treffen sich alle Klassen mit ihren Klassenlehrern um 11:35 Uhr auf dem Sportplatz. Schüler mit einer Sportbefreiung unterstützen das Projekt als Streckenposten und im Laufbüro.

Die Eltern und Sponsoren sind selbstverständlich herzlich eingeladen, sich den Lauf anzusehen und sich bei den Vertretern des abacus e.V. aus Rostock, Frau und Herrn Hartmann, über die Arbeit des Vereins zu informieren.

Das erlaufene Geld wird am Freitag dem 08.06.2018 innerhalb des 1. und 2. Blockes eingesammelt.
Beiträge über 20 € können gegebenenfalls per Überweisung auf das Konto des Schulvereins übertragen werden.

Bankverbindung
Bank: Sparkasse Vorpommern
IBAN: DE76 1505 0500 0530 0012 76
BIC: NOLADE21GRW 

 

Mit freundlichen Grüßen

Der WPU Kurs „Schule International“

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