„Die ehemaligen Lager sind heute steinerne Zeugen...“ – Gedenkstättenbesuch im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen (9/3 und 9/4)

Nach unserer Ankunft in Oranienburg, wo das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936 erbaut worden ist und sich heute die Gedenkstätte befindet, wurden wir von einem Mitarbeiter der Gedenkstätte über das Gelände geführt. Dabei begannen wir bei einem zerfallenen Haus, von dem uns gesagt wurde, dass es früher Funkzentrale gewesen ist. Für damalige Verhältnisse war dies sehr modern, heute ist eine Renovierung und Erhaltung des Gebäudes nicht mehr möglich. Insgesamt war das Lager Sachsenhausen für damalige Verhältnisse modern gebaut. Wir gingen durch den Museumsteil der Gedenkstätte, in der uns einige Persönlichkeiten – Täter und Opfer – vorgestellt wurden. Danach gingen wir durch das Haupttor und betraten erst den Appellplatz, später auch die Baracken, in denen die Häftlinge leben mussten und erfuhren etwas über den Tagesablauf im Konzentrationslager. Anschließend konnten wir uns in kleinen Gruppen mit einzelnen Aspekten der Geschichte des Lagers beschäftigen (z. B. mit der Herkunft der Häftlinge und mit medizinischen Versuchen, die an Häftlingen vorgenommen wurden). Abschließend haben wir noch das ehemalige Pathologische Institut und den Sezierraum besichtigt. Auch die ehemalige Leichenhalle durften wir betreten, was ein unheimlicher und gleichzeitig eindrücklicher Abschluss des Projekttages war.

M. Kaluscha

Fotos: Finn Scheminski, Arne Stange

IOW erläutert PhosWaM ???

Hier haben die Schüler keine neue Sprache gelernt, sondern das Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) war am 15. Mai im Wahlpflichtkurs Biologie/Chemie der Klassenstufe 9 zu Gast, um über die Problematik der Belastung der Ostsee mit Phosphor und Möglichkeiten der Entlastung zu informieren.  Die Ostsee als Ökosystem und ihre Gefährdung stehen aktuell thematisch im Mittelpunkt des Wahlpflichtunterrichtes. Dabei ergab sich die Gelegenheit, die allgemeinen Aspekte dieses Themas durch einen Gastvortrag zu vertiefen bzw. speziell auf ein konkretes Problem einzugehen.

Frau Dr. Bitschofsky vom IOW konnte sehr anschaulich und auch praktikabel dieses Thema vermitteln, so dass die Schülerinnen und Schüler über die vielfältige Belastung der Ostsee durch Phosphor erfuhren, aber auch Möglichkeiten der Regulation bzw. der Verminderung des Phosphoreintrages kennenlernten, u.a. das von verschiedenen Institutionen erarbeitete integrierte Phosphor- und Wasserressourcenmangement (PhosWaM).

 Für diesen kurzweiligen und interessanten  Nachmittagsunterricht bedanken sich die Schülerinnen und Schüler des Kurses und Herr Krüger bei Frau Dr. Bitschofsky!